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Ausgabe Nr. 12

  seit 2000

 22. Dezember 2006

Seite 1
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Seite 1
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   ...und mehr auf den folgenden Seiten

  von NNZet-Redaktion

Blick über die Stadtmauer

  ...nach Reppichau zum Sachsenspiegel

Wo doch im Touristikatlas unseres Bundeslandes als Sehenswürdigkeit nur ein „Gedenkstein „Eike von Repgow“ genannt wird. Na gut, von einem  „Kunstprojekt Reppichau“ hat man auch schon gehört, aber sonst... ? Nein, in Wirklichkeit ist Reppichau weit mehr als eine Ansammlung geschmiedeter und gemalter mittelalterlicher Motive. Man kann sagen, daß hier ein Ort in vorBildhafter Weise im Rückhalt seiner Geschichte und mit den Möglichkeiten der Gegenwart seine Zukunft gestaltet.

Also, auf nach Reppichau. Was sollte einen in dieser trüben Jahreszeit dazu bewegen seinen Blick nach diesem für uns doch entlegenen alten anhaltischen Dorf zu lenken?

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Redaktionsadresse: nnzet@aol.com

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kleines Impressum

Diese Zeitung erscheint zwanglos im Internet. Herausgegeben vom Verein zur Förderung kultureller Projekte in Nienburg a.d. Saale e.V.

Für etwaige Fehler übernehmen wir keinerlei Gewähr.

Au# der Heimat - für die Heimat ...

 ... gehen diesmal Grüße nach  Winningen im künftigen gemeinsamen Salzlandkreis (SLK) und Stolp in Mecklenburg

Von der Verwaltungsgemeinschaft...

  ...zur Einheitsgemeinde

  von Rosl Beyer

Sonstige#

 zum Jahr 2006

 von Rosl Beyer

 
Die 360 m lange Gattersleber Straße wird vom 01. März bis 15. Oktober 2006 für 510.000 Euro saniert. Ergebnis! Bequeme Fußwege, neue Parkflächen, flüssiger Autoverkehr... jedoch zu wenig Begrünung! Kostenanteile Nienburgs 185.000 Euro, 125.000 Euro Fördermittel, 200.000 Euro Landesgelder.
 
 
Im Juni feiern die „Nienburger Landsknechte“ ihr 20-jähriges Bestehen. Gegründet zur 1025-Jahrfeier Nienburgs 1986.
 
 
Im August begeht der „Nienburger Anglerverein“ seinen 80. Geburtstag.
 
 
Am 07. Oktober bildet sich der neue SPD-Kreisverband „Salzlandkreis“ mit Delegierten aus Bernburg, Schönebeck, Aschersleben-Staßfurt. Der Nienburger Bürgermeister Markus Bauer wird als einziger Kandidat mit 91,67 % zum 1. Vorsitzenden gewählt.
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Vereinsmitglieder
Glockenguß Maria Laach

Etwa 1000 Besucher kamen zur Einweihung am 02. Juli 2006. Wir hoffen, daß  mit Ihrer und der Stadt Hilfe in den kommenden Jahren noch viele tausende dazu kommen, damit nicht nur Stadt und Land Nienburg, sondern auch das Glockenspiel weiter wachsen kann.

Neben den fehlenden Glocken, dürfen wir auch den Figurenzyklus nicht vergessen, der die Historie Nienburgs darstellen und die vom Glockenspiel dargebrachten Choräle umrahmen soll. (www.Kult-Uhr.de)

Links: Glockenguß am 02. Juni in Maria Laach

Rechts: Vereinsmitglieder zur Glockenspiel - Einweihung am 02. Juli

Weitere Eindrücke und die Reden zur Einweihung finden Sie auf unseren Seiten:

www.Kult-Uhr.de

Die Dienstzeit des bisherigen Amtsleiters der Verwaltungsgemeinschaft Nienburg, Jürgen Bloi, endet am 31. Dezember 2006. Bei der Neuwahl zum Amt am 11. Juli 2006 unterlag Jürgen Bloi nach rund 15 Amtsjahren mit 8 zu 13 Stimmen dem stellvertretenden Verwaltungschef Dieter Symalla, Preußlitz. Dieser hatte eigentlich am 22. Juni 2006 altershalber seine Amtszeit beendet.

Ihre NNZet Redaktion

das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen.

Jean-Jacques Rousseau

Skyline
Übrigen#,

Jürgen Bloi legte zum Wahlergebnis Widerspruch ein: Mängel bei der Bekanntmachung der Wahl, vermeintliche wirtschaftliche Abhängigkeit zwischen 2 Ortsbürgermeistern und Dieter Symalla.
Landrat Gerstner fordert eine Neuwahl des Verwaltungsleiters am 13. Februar 2007, Arbeitsantritt am 01. März 2007. Zur Zeit führt Lutz Mittelstraß, stellvertretender Verwaltungsleiter, seit 01. Juli 2006 die Geschäfte der VG Nienburg.

Nienburgs Bürgermeister Markus Bauer kündigt am 11. Oktober 2006, in Gemeinschaft mit Latdorf, Gerbitz, Wedlitz den Austritt aus der VG Nienburg an. Ziel ist die Bildung einer Einheitsgemeinde. Selbiges wurde am 07. Dezember durch den Nienburger Stadtrat bestätigt.

Wie sie in der Sonne erstrahlen, wie hell sie erklingen, die neuen Glocken aus Maria Laach. Genau 10 Jahre mußten bis dahin vergehen, genau 65 Jahre heulten wilder Sturm und gleichgültige Vergessenheit durch den Glockenturm. Stolz wie einst im Jahr 1928 hat es sich wieder erhoben, das neue Nienburger Glockenspiel.

War es in jenen Tagen ein Stifter, Adolfo v. Meyer, so ist es heute ein Aufeinandertreffen aus den verschiedensten Richtungen. Vom harmonischen Klang sind wir noch ein Stückchen entfernt, denn es fehlen uns noch 2 wichtige Glocken. Das “h” und das “as” . Knapp 47.000 Euro sind bisher an Spenden eingegangen. Einen großen Anteil hat neben den vielen hier ungenannten, die Ostdeutsche Sparkassenstiftung im Land Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Sparkasse Elbe-Saale. Es fehlen uns entgegen anderer Aussagen noch rund 3.000 Euro, um die letzten Rechnungen zu begleichen.

Nienburger Glockenspiel

 Erster Bauabschnitt

 von NNZet-Redaktion

Nienburger Glockenspiel Nordseite
Erste Ganztagsschule in Sachsen-Anhalt?

 Schulentwicklung in Nienburg

 von Rosl Beyer

Gelbe Schule

Am 01. Juli 2006 wird die 108 Jahre alte „Gelbe Schule“, (die einstige Volksschule, Zentralschule Nienburg, Polytechnische Oberschule „Karl Marx“, zuletzt Sekundarschule Nienburg), geschlossen. Das bedeutet für die Schüler aus Nienburg und Umgebung einen längeren Schulweg per Bus in die Bernburger Talstadtschule.

500 Interessierte erinnern sich am 22. Juli 2006 zum „Tag des Abschieds“ mit einem letzten Gang durch das Gebäude der „Gelben Schule“ an Ihre Schulzeit.

Am 28. August 2006 stellt Frau Gabriele Abendroth-Suchanke das Konzept einer freien Sekundar-Ganztagsschule, der ersten in Sachsen-Anhalt, vor. Die „Happy Children gGmbH” betreut die Schüler von 6.00 Uhr – 17.00 Uhr für 90 Euro Schulgeld pro Monat. Weiter im Angebot sind längere Unterrichtspausen, Freizeitangebote, Nachhilfen, Zusammenarbeit mit örtlichen Betrieben und Vereinen.

Entstehende Kosten für den Stadthaushalt zunächst 10.700 Euro pro Jahr. Die Stadt Nienburg kauft das Gebäude vom Landkreis für einen symbolischen Preis.

Verweilen Sie in dieser rastlosen Zeit. Lauschen Sie für einige Momente den Klängen und nehmen Sie ein Stück Lebensfreude mit auf Ihren Weg.

Und die Geschichte von Reppichau ist die des schon erwähnten Eike von Repkow – Repke, so wird Reppichau von seinen Einwohnern noch heute genannt. Dieser Eike (ca. 1180 – 1235)  schrieb mit seinem „Sachsenspiegel“ Rechtsgeschichte, die bis zur vorletzten Jahrhundertwende bei uns in Anhalt real verbindlich war und im SprichWortschatz nicht nur unseres Volkes bis heute gegenwärtig ist. Das Reppichau von heute nun gibt dem Leben und Wirken seines berühmten Sohnes Raum und Gestalt – das nicht zu knapp und kunterbunt.

Reppichau

Ein kleiner Verdacht von Kitsch wird verdrängt durch vielfältige Bildungsangebote: thematische Dorfführungen, Ausstellungen des Heimatmuseums in der alten Mühle, Literatur und viele andere Dinge in der Touristinformation, einem zur „festen Burg“ umgestalteten alten Gemeindehaus – welche Stadt hat schon so was aufzuweisen, etwa Nienburg?!  Also, warum nicht nach Reppichau, auch jetzt? Kehren Sie  Haushaltsstreß und sinnentleerten Festtagen den Rücken und besinnen Sie sich in farbenfroher Umgebung auf (alte?) Werte. In diesem Sinne, Ihre NNZet-Redaktion

Reppichau - verliebt bis ins Detail
www.reppichau.de

Neue Zeiten, neue Melodien und neue Möglichkeiten
Neue Zeiten, neue Melodien und neue Möglichkeiten